1984-1991 besuchte er die Musikakademie in Schwäbisch Gmünd und erlernte Klavier und Gitarre sowie Tonlehre und Rhytmik.Autodidaktisch war und ist er während seiner Laufbahn immer versucht,sein Wissen und Können auf dem musikalischen allgemeinen Bereich zu erweitern.Nebenher war er als Musiker in mehreren regionalen Bands in Süddeutschland involviert und war des öfteren auch auf den legendären UuD-Festivals in Baden-Württemberg zu sehen. Anfang und Mitte der 90er Jahre besuchte er die Musikschule Aalen, wo er sich den Themen-Kursen für Tontechnik und Produktion,sowie den klassischen Kursen Klavier und Gitarre verschrieben hat.Nebenher konnte er sich seinen Lebensunterhalt mit Musikunterricht für Klavier und Gitarre an einer privaten Musikschule aufbessern. Während diesen Jahren begann er bereits eigene Songs und auch Instrumentalstücke zu schreiben und zu arrangieren. Hierfür legte er sich auch zum ersten Mal ein kleines Aufnahme-Studio zu,wo er auch mit dem bekannten analogen Synthesizer Roland Juno 60 Bekanntschaft machte,der ihn wiederum sehr inspirierte.
1995-1998 war er Gitarrist bei der Underdog-Band Blackrain im Raum Karlsruhe. Hierbei trat er auch in der JVA Bruchsal auf und hatte einen gemeinsamen Auftritt mit dem Chor aus Sankt Petersburg.
1999 ging er wieder in seine Geburts-und Heimatstadt Stuttgart zurück,wo er sich bis 2002 auch im kulturellen Bereich engagierte. In dieser Zeit war er als Gitarrist,Keyboarder,Songwriter und Produzent bei dem Projekt Artefakt tätig, wo er unter anderem auch mit dem Saxophonisten Anga Belogi zusammenarbeitete und in Stuttgart auch live unter anderem in der König-Karl-Halle im Haus der Wirtschaft auftrat.Bekannt wurde er auch mit ungewöhnlichen Arrangements, bei denen er klassische Werke wie zum Beispiel von Frederic Chopin, Maurice Ravel, Ludwig van Beethoven und Johann Sebastian Bach mit der E-Gitarre und percussiven Elementen verband.Durch seine Liebe zum Film konnte man schon in diesen Produktionen die deutliche Handschrift eines Filmkomponisten erkennen.
In den Jahren 2002-2004 widmete er sich intensiv in einem Studium der Filmmusik, Filmmusik-Komposition und Film-Dramaturgie,sowie Audio-Bearbeitung und Tontechnik in der Peripherie von Film und Musik. Im Jahre 2004 gründete er sein eigenes Musikstudio mit dem Namen "Dragonmusic Filmcompositions".Hier schreibt,komponiert und produziert er Filmmusik für Kinofilme, TV-Produktionen, Industrials (Industriemusik für Messe und Präsentation) und Commercials (Werbungsmusik).
Als Musiker spielt er nahezu alle Tasten-Instrumente, vorwiegend Klavier und Flügel, Keyboards und Synthesizer sowie Hammond-Orgel und Kirchenorgel. Von den Saiten-Instrumenten spielt er vorwiegend E-Gitarre, Konzert-Gitarre, Semiakustik-Gitarre und manchmal die Dobro-Gitarre. Durch sehr viel Studium und autodidaktische Arbeit hat er sich ein sehr virtuoses und filigranes Spiel angeeignet,und die Fähigkeit,spontan vielseitig zu improvisieren kommt ihm als Filmmusik-Komponist sehr entgegen.
Als Filmmusiker und Filmmusik-Komponist bietet Jochen Kiefer ein sehr breit gefächertes musikalisches Spektrum an. Von dem klassischen orchestralen Filmmusikbereich über den Rock, Pop-und Bluesbereich zur E-Musik. Bei der sogenannten "typischen" Filmmusik sind besonders die sogenannten "innovativen Filmmusiken" hervorzuheben. Hier kommt die sehr virtuose und filigrane Gitarren-und Klavierarbeit von Jochen Kiefer zum tragen, die einen sehr hohen Wiedererkennungswert hat und auch öfters an Mark Knopfler und Ry Cooder erinnert. Dieses sehr musikalische und intensive Gitarren- und Klavierspiel wird hierbei öfters mit orchestraler Musik und mit percussiven Elementen in einer Art und Weise verbunden, das man bei den Filmkompositionen von Dragonmusic von einer sehr spannungsgeladenen, bewegenden und mit Sicherheit auch schönen Filmmusik sprechen kann. Über die typischen Elemente hinaus, die eine Filmmusik in der Regel vorweist, versteht es Jochen Kiefer und sein Filmmusik-Studio, innovative Klänge, Spielweisen und musikalische Elemente zu involvieren und zu verbinden.Seine Liebe zu nativen internationalen Instrumenten hört man hier und da in einigen Filmmusik-Arrangements.Je nach dem zu welchem Genre der zu vertonende Film gehört und welche Epoche und Kultur er anspricht,werden stilistisch die jeweils dazugehörigen oder passenden nativen Instrumente ausgewählt.Sie können jedoch auch unabhängig von Stilmitteln und Bezugnahme auf Richtlinien in der Filmmusik auftauchen.Hierzu gehören unter anderen die Instrumente aus Japan wie die Taiko (grosse Trommel),das Shamisen (Laute),das Koto (Harfe),sowie Instrumente aus dem arabischen Raum und dem Nahen Osten wie die Oud (Kurzhals-Laute),die Nay (Längs-Flöte),die Mizmar (ähnlich der Klarinette) und die Rababa (eines der ältesten Streichinstrumente).Beim Hören dieser Filmmusik hat man dann unweigerlich das Gefühl, "es ist mal etwas Neues" und man fragt sich unwillkürlich, "was kommt als Nächstes". Als Produzent kann man Jochen Kiefer schon als sehr peniblen Perfektionisten bezeichnen. Nuancen, die der Otto Normal Verbraucher schon lange nicht mehr hört, werden öfters immer und immer wieder überdacht, bis diese fertig produziert sind. Mit großer Spannung kann erwartet werden in welchen Kinofilmen und TV-Produktionen diese Filmkompositionen zu hören sein werden. Auf nationaler,sowie internationaler Ebene. Eine ungemeine qualitative Bereicherung und eine sprichwörtliche "Erfrischung"sind sie in diesem Segment schon jetzt allemal.