Hans Florian Zimmer (* 12.09.1957 in Frankfurt/Main) ist ein in Frankfurt/Main geborener deutscher Filmmusikkomponist, der im Laufe seiner Karriere bisher mehr als 100 Filmmusiken geschrieben hat.
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Hans Zimmer wurde am 12. September 1957 in Frankfurt/Main geboren. Im Alter von 6 Jahren starb sein Vater und Zimmer flüchtete sich daraufhin in die Musik.[1] Nach England ausgewandert spielte Zimmer bald in Elektropopbands wie Ultravox die Synthesizerparts ein. Im Video zum Hit "Video Killed the Radiostar" von den Buggles ist er an den Synthesizern zu sehen. 1980 wird Zimmer Assistent des Komponisten Stanley Myers - zuvor verdiente er seinen Lebensunterhalt mit Kompositionen für Radio und Werbung. Mit Barry Levinsons Auftrag, die Musik zu "Rain Man" zu komponieren, schafft Zimmer den Sprung nach Hollywood. Vor allem mit dem Score zu "Backdraft" prägte Zimmer dann das Actionscoring der folgenden Jahre. Die Kombination von Orchester und Synthesizern waren enorm populär und führten zu weiteren Actionfilmen, vor allem von Produzent Jerry Bruckheimer. Ein weiteres stilistisches Merkmal sind Einflüsse der Weltmusik - so hat Zimmer in mehreren Scores (z.B. "The Power of One" und seinem mit dem Oscar ausgezeichneten "The Lion King" afrikanische Chorgesänge, arrangiert von Lebo M eingesetzt. Mit Jay Rifkin gründet er Mitte der 80er Jahre das Unternehmen Media Ventures (MV), welches vor allem auch als Talentschmiede auf sich aufmerksam macht. Viele Komponisten machen bei MV ihre ersten Schritte in Hollywood, so zum Beispiel Klaus Badelt, Harry Gregson-Williams, John Powell, Nick Glennie-Smith u.a. die zusammen mit Zimmer an Großaufträgen arbeiten. Durch diese Arbeitsteilung ist Zimmer unter Filmmusikhörern sehr umstritten. Zum Teil wird der Firma Fließbandarbeit unterstellt, bei der die Kreativität auf der Strecke bleibt. Im Jahr 2003 kommt es zu einem Rechtsstreit mit Jay Rifkin, woraufhin Zimmer Media Ventures verlässt und ein neues Unternehmen mit den Namen Remote Control Productions gründet.