David Newman wurde am 11. März 1954 in Los Angeles als ältestes Kind von Alfred und Martha Newman geboren. David begann schon früh in die Fußstapfen seines Vaters zu treten. Mit sieben Jahren fing er an Violine zu spielen und mit elf Jahren dann Klavier. Als er 12 Jahre alt war, spielte er in Orchestern mit. Vier Tage pro Woche betrieb er diese Leidenschaft und von Zeit zu Zeit wuchs sie weiter, selbst heute noch. Sein Vater sagte ihm diesen Weg voraus und lag damit richtig. Noch kurz bevor David 16 Jahre alt wurde, starb sein Vater, der den stärksten musikalischen Einfluss auf ihn und genau wie David selber, große Liebe zur klassischen Musik und zu bestimmten Opern hatte. Jedoch war es letztenendes seine Mutter, die sicher gehen wollte, dass David eine gute Musikausbildung hatte.
1972 trat er in die University of Southern California ein und studierte Violine und Dirigat, bekam aber auch früher schon privaten Unterricht in Musiktheorie, Orchestration, Kontrapunkt und Analyse, welche zu den Grundsteinen für eine klassische Musikausbildung gehören. In seiner Geburtstätte spielte er von 1977-1982 als freiberuflicher Geiger für Film und Fernsehen und nahm auch an diversen Orchesterauftritten teil. Mit seiner ersten Filmmusik für den kürzeren Film Frankenweenie von 1984, begann seine Karriere als Komponist. Zwei Jahre darauf folgte Stephen Hereks Critters, wo er dann auch Danny DeVito kennenlernte, der durch die Musik auf ihn aufmerksam wurde und ihn für seine sechs Filme bis heute immer beauftragte. Es folgten weitere Filme und sowohl Stephen Herek als auch Danny DeVito blieben ihm treu, auch wenn Herek immer mal wieder Michael Kamen nahm, war David Newman trotzdem regelmäßig mit an Bord und beeinflusste vor allem das Comedy-Genre der amerikanischen Filmwelt.
Doch nicht nur Komödien füllten seine Arbeitsflächen, sondern auch einige Dramen und Actionstreifen wie Hoffa, Brokedown Palace und Boys on the Side, Serenity und sein von den Kritikern bis heute stark gelobtes Werk The Phantom, in denen er auch seine andere Seiten unter Beweis stellen konnte, welche seine kompositorische Vielfalt ausmachen. 1997 wurde er dann für den Zeichentrickfilm Anastasia für den Oscar nominiert[1]. Sein musikalischer Stil hat einen stark wiedererkennbaren Wert und wurde unter anderem durch das Einsetzen von Synthesizern und markanten Jazz sowie Swingelementen schon seit Anbeginn seiner Laufbahn als Filmmusiker geprägt.
Doch auch die Konzertsäle füllt David Newman mit seinen Kompositionen, die eigens dafür geschrieben werden. So war er der erste Komponist, dessen Stück, 1001 Nights, in den Los Angeles Philharmonic’s Filmharmonic Series aufgeführt wurde. Desweiteren sind seine Tätigkeiten als Dirigent bei dem Spoleto Festival in Charleston im Juni 2005, die 2004 in den Disney Hall aufgeführte Komposition Remember und seine im Januar 2005 in Indianapolis mit dem Indianapolis Symphony Orchester aufgeführte Komposition Songs of my Father, in der er in einem 8 Minuten langen Stück versteckte Themen seines Vaters aufgriff und sie in unterschiedlichster Art und Weise wiedergab. Somit wies er ihm seine tiefste Anerkennung zu.
Sei 23 Jahren ist er mit Krystyna verheiratet und Vater zweier Mädchen, Diana und Stieftochter Brianne.
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Seit 2007[2] ist David Newman Präsident der Film Music Society und tritt damit die Nachfolge von Christopher Young an, der dieses Amt von 2002 - 2006 inne hatte.