Buxton Orr

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Buxton Orr (1924 - 1997), seines Zeichens gebürtiger Schotte, wuchs in der Nähe von Liverpool auf und gab in den frühen 1950er Jahren eine Karriere in der Medizin auf, um sich seiner eigentlichen Liebe - der Musik - zuzuwenden. Er studierte unter Benjamin Frankel (BATTLE AT THE BULGE), der ihm mit zahlreichen britischen Filmproduzenten bekannt machte. Seine erste Filmmusik schrieb Orr 1958, THE HAUNTED STRANGLER. Bis Mitte der 1960er Jahre sollten es zirka ein Dutzend werden, darunter Scores für etliche Boris-Karloff-Horrorfilme (der bekannteste ist wohl CORRIDORS OF BLOOD, 1958) sowie die Musik zu SUDDENLY LAST SUMMER (1959), einem Drama mit Elizbeth Taylor nach einer Vorlage von Tennessee Williams. Orr war als Komponist ebenfalls sehr rege für Theater und Konzerthalle tätig, u.a. arbeitete er an der ursprünglichen Produktion von "Flowering Cherry" mit und schrieb diverse klassische Stücke, darunter Kammermusik, Werke für Blech- und Holzbläser-Ensembles sowie eine Ein-Akt-Oper, "The Wager". Als Lehrer war Orr in den 1960er Jahren eine Schlüsselfigur an an der renommierten Guildhall School of Music & Drama und gründete dort das New Music Ensemble. In seinem späteren Leben zog es ihn schließlich auch nach Kanada, wo er im Banff Centre for Fine Arts ebenfalls Musikunterricht erteilte. 1990 zog er sich dann in das Wye Valley in Süd-Wales zurück, um sich wieder mehr eigenen Kompositionen zu widmen. Mit 73 Jahren starb Buxton Orr 1997 an einem Herzinfarkt.


Nominierung

  • 1960 Golden Laurel für SUDDENLY, LAST SUMMER (Top Score 1959)